Professor · York University · company speakers →
Der kanadische Filmemacher Philip Hoffman (1955) sieht sich selbst als diary filmmaker. Er will erfahrbar machen, wie die Vergangenheit in der Gegenwart lebt – Digitales trifft auf Analoges, Fiktion auf Dokumentation. Bereits seit seiner Kindheit interssierte er sich für Foto und Kino und die Frage nach der Realität im Film. Heute unterrichtet Hoffman an der York University (Toronto) am Department of Cinema & Media Arts. Zudem leitet er seit den späten 90er Jahren jeden Sommer ein 'unabhängiges Imaging-Retreat' in seinem Haus in Mount Forest, der sogenannten Film Farm. Der Anspruch ist hier ein praktischer und handwerklicher Zugang zum Film, fern von dem kostspieligen und hierarchischen Ansatz der Industrie. Hoffmans rund 25 Filme erhielten zahlreiche Auszeichnungen auf internationalen Festivals und wurden in mehreren Retrospektiven und kritischen Monographien gezeigt und besprochen.
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